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Vor den weltweit miteinander vernetzten Computer-Schirmen sieht [Vilem Flusser] nur noch Köpfe, "die miteinander und mit künstlichen Gehirnen zu einem Träume sekretierenden Übergehirn gekoppelt sind". Roboter werden hinter dem Rücken dieser Computer-Gucker "Samen und Eier abzapfen, um daraus neue Bildbetrachter zu inkubieren". Das sei kein Verlust der Lust. Denn da "der Orgasmus nicht im Geschlechtsorgan, sondern im Gehirn seinen Sitz hat", verspricht erst die körperlose, zerebrale Libido befreiten Sex.
DER SPIEGEL 19/1989 - Die Macht geht auf blöde Apparate über

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Schweinderl