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Technisch machbar ist so gut wie alles. Die Bundespost simuliert in Berlin zum Beispiel den Abruf gespeicherter Anzeigen von "A-Städter Tageblatt", "B-Städter Nachrichten" und "C-Städter Morgenpost". Ebenso gut lassen sich redaktionelle Beiträge speichern, der Inhalt von Fachzeitschriften, Lexikonwissen. Großrechenzentren können, wie sich die "Süddeutsche Zeitung" ausmalte, "praktisch mit allem menschlichen Wissen gefüttert" werden.

Damit aber würden die menschliche Vorstellungskraft und die gesellschaftliche Kontrolle der technischen Entwicklung entgrenzt. Es müsse deshalb vorrangig darauf ankommen, so Medienforscher Pross, "wie die Errungenschaften einer unkontrollierten Technologie ... menschenwürdig gebraucht werden können".

DER SPIEGEL 35/1977 - Funkausstellung: Medium aus der Lücke

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Schweinderl